NACHHALTIGKEIT


Nachhaltigkeit

 

Uns ist die Nachhaltigkeit unserer Waren sehr wichtig. Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit, um den nachfolgenden Text zu lesen. Unser größtes Anliegen ist es, nicht nur hochwertige Endprodukte für Sie zu schaffen, sondern auch auf faire Produktionsstätten und nachhaltige Materialien zu setzen.

 

 

Alle Classics-Produkte von GOxON werden in Fabriken hergestellt, die von der Soil Association und der Control Union gemäß dem Global Organic Textile Standard zertifiziert sind.

 

 

Global Organic Textile Standard - GOTS

 

 

 

Dieser Standard zeichnet die gesamte Produktionskette von Bio-Textilien aus: vom Anbau und  Ernte der Rohmaterialien über die umweltfreundliche und sozial verantwortliche Produktion bis hin zur Etikettierung und dem Versand. Dadurch kann dem Verbraucher eine glaubhafte Sicherheit geboten werden.

 

Akzeptiert werden: nur natürliche, als biologisch zertifizierte Fasern und Fasern aus der Umstellungsphase, insofern sie den internationalen und nationalen Standards genügen bzw. von der IFOAM zertifiziert- oder international gemäß ISO 65 anerkannt wurden.

 

Die folgenden Sozialkriterien treffen zurzeit auf alle Produktionsebene zu. Sobald aber ein Qualitätssicherungssystem auf der Landwirtschaftsebene ausreichend etabliert worden ist, können die  sozialen Standards ebenfalls auf den Bereich des Rohstoffanbaus bzw. der Ernte angewendet werden:

 

  • Freie Wahl der Beschäftigung
  • Keine Zwangsarbeit und Lohnsklaverei
  • Versammlungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen
  • Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen
  • Zahlung von existenzsichernden Mindestlöhnen
  • Keine exzessiven Arbeitszeiten
  • Keine Diskriminierungen von Beschäftigten
  • Feste Anstellungsverträge
  • Verbot von unmenschlicher Behandlung

 

Biobaumwolle

 

Die Nutzung von Biobaumwolle stellt einen qualitativen Standard sicher, der nicht nur in der Hochwertigkeit der Endprodukte zu erkennen ist, sondern auch in der Produktion notwendige Standards setzt.

Baumwolle, das wertvollste 'Nicht-Lebensmittelprodukt' der Landwirtschaft, gilt gleichzeitig auch als die 'schmutzigste' Anbaupflanze der Welt.

Viele körperliche Schäden bis hin zum Tod sind Nebeneffekte, die Bauern und Kinder in Entwicklungsländern erleiden, die dauerhaft den verwendeten Pestiziden (viele davon sind im Westen verboten bzw. ist der Einsatz nur beschränkt erlaubt) ausgesetzt sind.

 

Steve Trent, Geschäftsführer der Environmental Justice Foundation, stellt fest: "Ungefähr 99 Prozent der Baumwollbauern in der Welt leben in Schwellenländern. Der Einsatz von Pestiziden ist somit ein Risiko sowohl für die Gesundheit und das Leben der Bauern als auch für die  Umwelt." Er fügt ebenfalls hinzu:

"Die Gefahren, denen Kinder und Bauern ausgesetzt werden, damit unsere Kleidung günstig bleibt, ist unzumutbar."

 

 

Aus diesem Grund setzt GOxON auf hohe Standards auf allen Ebenen der Produktion. Einer der Grundsätze ist es, sich nicht an dem Elend anderer zu bereichern. Die hohen Standards, denen die Produktionsstationen unterliegen, steigern nicht nur die Qualität der Arbeit und die Zufriedenheit der Arbeiter, sondern werten zudem auch die Qualität des Endprodukts auf und erhöhen die Zufriedenheit des Endkunden.

 

Soziale Verantwortung

 

Faire Arbeitsbedingungen

 

Der Druck in kurzer Zeit immer größere Mengen an Textilien zu produzieren, führte zu katastrophalen Bedingungen für die Arbeiter und unsere Umwelt. Die schlimmsten Auswirkungen sind:  Kinderarbeit, überzogene Arbeitszeiten, unhygienische und unsichere Arbeitsbereiche.

Um diesen Umständen vorzubeugen, werden die Fabriken in denen die Classics-Produkte von GOxON hergestellt werden von unabhängigen Organisationen, wie z.B. der „Fair Wear Foundation“ regelmäßig kontrolliert.

FAIR WEAR FOUNDATION

 

 

 

Die FWF hat sich darauf spezialisiert innerhalb der Textilbranche weltweit die Arbeitsbedingungen in den Fabrikationsstätten zu überprüfen. Jedes Mitglied muss den Verhaltenskodex (Code of Conduct) für faire Arbeitsbedingungen der FWF unterzeichnen.

Dadurch verpflichten sich die Unternehmen, regelmäßig die Arbeitsbedingungen in ihren Fabrikationsstätten zu kontrollieren. Die FWF überprüft  zusätzlich, ob die von ihnen geforderten Auflagen eingehalten und durchgeführt werden. Organisationen wie die FWF überprüfen also den gesamten Herstellungsprozess und Sozialstandards und zertifizieren keinesfalls nur das Endprodukt, bzw. ob es zu einem angemessenen Preis verkauft wird.

 

Verhaltenskodex

 

Der Verhaltenskodex basiert auf den international ratifizierten Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) und der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen. Der Verhaltenskodex  umfasst folgende Punkte:

 

Keine Kinderarbeit

 

Kinderarbeit ist verboten. Die Beschäftigten müssen mind. das 15. Lebensjahr vollendet haben und eine abgeschlossene Schulausbildung vorweisen. Jede Form von Kinderhandel, Sklaverei, Leibeigenschaft und Zwangsarbeit sind ausdrücklich untersagt. Sie dürfen keine Tätigkeiten verrichten, die ihrer Natur nach oder aufgrund der Umstände, unter denen sie verrichtet wird, für die Gesundheit, die Sicherheit oder Sittlichkeit von Jugendlichen schädlich ist. Übereinkommen 138 und 182

 

Keine Zwangsarbeit

 

Die Beschäftigung erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Vereinbarung. Jegliche Form von Zwangsarbeit, verrichtet in Knechtschaft oder als Schuldfreikauf von Gefangenen ist verboten. Übereinkommen 29 und 105.

 

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

 

Es werden Maßnahmen ergriffen, die ein sicheres und hygienisches Arbeitsumfeld ermöglichen, um Arbeitsunfälle und Gesundheitsrisiken auszuschließen. Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen werden nach aktuellem Wissensstand regelmäßig verbessert und geprüft. Physische Gewalt, die Androhung physischer Gewalt, unübliche Strafen oder Disziplinarmaßnahmen sowie sexuelle Belästigungen oder andere Formen der Einschüchterung sind verboten. Übereinkommen 155.

 

Gültige Arbeitsverträge

 

Die Verpflichtungen des Arbeitgebers, die aus den Sozialversicherungsgesetzen und Regulierungen eines normalen Arbeitsvertrags resultieren, werden nicht durch Einführung von Scheinarbeits- oder Ausbildungsverträgen umgangen, die einen Einstieg in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis verhindern. Junge Beschäftigte sollen die Möglichkeit erhalten an Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogrammen teilnehmen zu können.

 

Zahlung von existenzsichernden Löhnen

 

Arbeitseinkommen und weitere Leistungen werden nach vergleichbarem Standard des jeweiligen Landes und nach gesetzlichen Mindestvorgaben gezahlt. Sie garantieren ein sicheres Auskommen der Beschäftigten und ihrer Familien und darüber hinaus einen Beitrag zur freien Verfügung. Lohnabzug als Disziplinarmaßnahme ist verboten. Lohnabzüge sind nur im gesetzlichen Rahmen möglich und dürfen nicht geringer als der vorgegebene Mindestlohn ausfallen. Die Beschäftigten erhalten regelmäßig verständliche und schriftliche Informationen über Lohnbestandteile, einschließlich Grundlohn und Zahlungsweise. Übereinkommen 26 und 31.

 

Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen

 

Jeder Beschäftige hat das Recht eine Gewerkschaft zu gründen, ihr beizutreten und Tarifverhandlungen zu führen. Arbeitnehmervertreter dürfen nicht diskriminiert werden und müssen Zugang zu allen Arbeitsbereichen erhalten, damit sie ihre Funktion als Arbeitnehmervertreter ausführen können. Übereinkommen 87,98, 135 und Empfehlung 143.

 

Keine Diskriminierung von Beschäftigten

 

Personalbeschaffung, Lohnpolitik, Weiterbildungsmöglichkeiten, Beförderungspolitik, Beendigung der Beschäftigung, Renten und weitere Aspekte von Beschäftigungsverhältnissen basieren auf dem Grundsatz der Gleichheit des Einzelnen. Unterschiedliche Behandlung oder Benachteiligung aufgrund der Abstammung, Hautfarbe, Nationalität, Religion, politischer Orientierung, Gewerkschaftszugehörigkeit, Geschlecht, Alter, sozialem Umfeld und Behinderung sind untersagt. Übereinkommen 100 und 111.

 

Keine exzessiven Arbeitszeiten

 

Die Arbeitszeiten richten sich nach der geltenden Rechtsprechung und branchenüblichen Standards. Die Arbeitszeit pro Woche beträgt i.d.R. nicht mehr als 48 Stunden und alle Beschäftigten erhalten innerhalb von 7 Tagen mindestens einen freien Tag. Überstunden werden auf freiwilliger Basis geleistet und sind auf 12 Stunden pro Woche beschränkt. Sie werden zusätzlich vergütet und i.d.R. nicht angeordnet